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Erstellt am: 16 Mai 2007
Häufig wünscht man sich, Seminare oder auch Präsentation könnten in kleinen Filmen festgehalten werden. Die Aufnahme mit Videorekorder oder Kamera eignet sich nicht für das Internet. Die Filme sind zu groß und die Qualität zu schlecht.
Camtasia und RoboDemo sind zwei der professionellen Titel, die dafür zur Verfügung stehen. Allerdings kosten diese Programme aber mehrere Hundert Euro. Für viele Anwendungen reicht aber auch die Software Wink, die für Linux und Windows erhältlich ist.
Das nur 2,8 MB große Programm erstellt vom gesamten Bildschirm, einzelnen Fenstern und sogar 3D-Spielen Filme, die nachträglich bearbeitet werden können.
Die Aufnahme des Films kann in Einzelbildern, als kontinuierlicher Film mit fester Bildrate oder als Aufzeichnung von Maus- und Tastaturevents geschehen.
Die aufgezeichneten Filme lassen sich nachträglich Bild für Bild weiter bearbeiten. Es können Bildtitel, Anmerkungen, Töne, Bilder und interaktive Elemente (Knöpfe) hinzugefügt werden. Als Ausgabeformat bietet Wink HTML, PDF und Postscript an.
Diese Ausgabeformate eignen sich gut für die Einzelbildaufnahmen. Hierbei werden die einzelnen Bilder nachträglich mit Anmerkungen und interaktiven Elementen versehen. Für Bildschirmdemonstrationen von Programmen bietet sich die Aufzeichnung von Maus und Tastatur an. Wink bietet dafür an, die aufgenommenen Bilder als Macromedia Flash-Video zu rendern.
Um die Leistungsfähigkeit von Wink zu demonstrieren, habe ich einen kleinen, 2-minütigen Film über Blender gemacht. Die Macromedia Flash Datei ist nur 1,5 MB groß. Bitte achtet auf die gute Qualität im Vergleich zu den briefmarkengroßen Videos von "You Tube".
Zum Anschauen des Films auf das Bild klicken.
Macromedia Flash 9 wird dafür benötigt.
Webseite von Wink: http://www.debugmode.com/wink/
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