Texte, Projekte und Fundsachen rund um Medien, Bildung und Computer
www.dirk-hoeschen.de
Jaws CMS -- klein - fein - schnell
Erstellt am: 21 März 2008

*

Wenn man kleine Webseiten mit überschaubarem Umfang gestalten will, dann wird die Auswahl an Content Management Systemen dünn. Viele Projekte sind zu Funktionsmonstern mutiert, die kompliziert zu bedienen und zu administrieren sind. "Jaws" ist eine Alternative.

Jaws

Das noch relativ junge Open-Souce Projekt "Jaws" benötigt PHP und eine Datenbank (SqLitE, MYSQL, Postgres oder MSSQL). Die geführte Installation sollte kein Hindernis sein. Ich empfehle das Komplettsystem. Nicht benötigte Plugins muss man einfach deaktivieren. Nach der Installation kann man über www.seite.de/admin die Administration aufrufen.

*
*
*
*

Wie auf den Screenshots gut erkennen ist, macht "Jaws "einen freundlichen und übersichtlichen Eindruck. Durch den Einsatz von AJAX und Javascript lassen sich Layouts und Menüs zum Beispiel über "Drag and Drop" verschieben oder der Editorbereich vergrößern. Falls keine Besonderheiten gebraucht werden, reicht es ein paar statische Seiten und ein Navigationsmenü anzulegen. Hat man den Bogen erst einmal raus, steht eine einfache Seite in 30 Minuten. Natürlich bietet Jaws auch ein vollwertiges Blog, Galerie, Newsreader, Polls und viele andere Dinge, die man häufig nicht braucht. Eigene Plugins und Gadgets können leicht selbst programmiert werden.

Die Jaws-Webseite: www.jaws-project.com

Die Auswahl ist nur scheinbar groß

* Meine Homepage ist eine Eigenprogrammierung. Als ich die Seite begann, gab es nur wenige brauchbare und freie Content Management Systeme. Heute ist das anders. Für einen reinen Blog ist sicherlich Wordpress ganz gut. Sobald eine Seite komplexer wird und programmierte Funktionen bzw. unterschiedliche Layouts benötigt werden, dann würde ich Joomla empfehlen. Aber auch hier sollte man unbedingt das (extrem gute) deutsche Einsteiger-Tutorial lesen, um das System hinter Joomla zu verstehen. Dafür lässt sich Joomla bequem und übersichtlich administrieren. Für den Internetauftritt des Sonnenstudios der Freundin reicht übrigens auch ein FlatFile-CMS. Diese Systeme benötigen keine Installation und kommen ohne Datenbank aus. Häufig eingesetzt, weil sehr einfach zu bedienen, ist CMSimple. Leider ist es nicht kostenlos. Von TYPO3 würde ich als Nichtprofi übrigens absehen. Die Einarbeitungszeit ist aufgrund der Komplexität enorm. Außerdem finde ich Typo3 umständlich zu administrieren und langsam.

Templates

*Was nützt das schönste CMS, wenn die eigenen Fähigkeiten zur Gestaltung eher unterentwickelt sind?

Sehr schöne Templates findet Ihr unter www.free-css.com.

Mehre hundert professionelle Vorlagen sind dort unter der Creative-Commons-License zum direkten Download verfügbar.

Artikel Bookmarken bei...
Mister-Wong Webnews Yigg Alltagz Infopirat Delicious Furl Linkarena Yahoo Google

5 Kommentar(e)

Dirk schrieb am 27 Feb. 2009 um 21:55 Uhr
Die Dokumentation ist wirklich nicht gut. Allerdings ist die Bedienung schlüssig, wenn man sie mal verstanden hat. Wesentlich sind 3 Punkte.

1: Auf der Startseite installiert man sich einfach die Gadgets, die man braucht.
Wichtig ist wohl "BLOG", "MENU" und "SIMPLESITE". Unter "Settings" schaltet man einen vernünftigen Editor "Tinymce" ein.
2: Daneben gibt es den Punkt "Layout". Dort sucht man sich ein "Template" aus und platziert die Gadgets per Drag and Drop. Für eine private Seite z.B. "BLOG" in die Mitte.
3: Danach geht man auf BLOG und fängt an Nachrichten zu schreiben. Grundsätzlich wird zwischen "BLOG" = Nachrichten und "BLOCKS" = Statische HTML-Seiten unterschieden.
Niko schrieb am 26 Feb. 2009 um 22:55 Uhr
Die installation ist ganz einfach aber wie man jetzt eine Webseite damit erstellt versteh ich nicht. Sowas wie einen Seitenbaum gibt es nicht. Ich komm damit überhaupt nicht zurecht. Gibt es evtl. Foren oder irgendein Howto was einem genau erklärt wie man die ersten Seiten macht?
Wäre nett falls du mir helfen könntest Dirk.
Dirk schrieb am 14 Sep. 2008 um 11:54 Uhr Bild...
Für professionelle Projekte halte ich Joomla immer noch für gut. Die 1.53 ist stabil und der core größtenteils sauber programmiert. Wenn man mal begriffen hat Joomla funktioniert, dann ist es sehr mächtig. Für eine private Homepage oder ein kleines Blog trotzdem oversized. Wer mal eine vernünftige Joomla Installation sehen will, der sollte sich http://www.bebraverlag.de anschauen. Dank der guten API hab ich für Verlagskomponente nur zwei Wochen gebraucht.
Markus schrieb am 12 Sep. 2008 um 13:35 Uhr Bild...
Du hast recht, was den Umfang der meisten CMS angeht. Recht interessant könnte für Dich typolight sein.
Strizel schrieb am 31 März 2008 um 01:40 Uhr
Von Joomla würde ich als Laie auch absehen.

Beitrag kommentieren

Ich freue mich jederzeit über Fragen, Anmerkungen und Kritik. Also gebt euch einen Ruck und kommentiert diesen Artikel.

Name
eMail optional für Antworten: wird nicht veröffentlicht!
Webseite optional
Kommentar
Kontrollcode
Spamvermeidung: bitte den Code im Bild eingeben
 

* zur Übersicht

Aktuelle Projekte

MBE Druckprofis Altgold-Kauf Lehranstalt für Gartenbau und Floristik Großbeeren Kunstleihhaus computer-daten-netze : feenders.de