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Erstellt am: 21 März 2008

Wenn man kleine Webseiten mit überschaubarem Umfang gestalten will, dann wird die Auswahl an Content Management Systemen dünn. Viele Projekte sind zu Funktionsmonstern mutiert, die kompliziert zu bedienen und zu administrieren sind. "Jaws" ist eine Alternative.
Jaws
Das noch relativ junge Open-Souce Projekt "Jaws" benötigt PHP und eine Datenbank (SqLitE, MYSQL, Postgres oder MSSQL). Die geführte Installation sollte kein Hindernis sein. Ich empfehle das Komplettsystem. Nicht benötigte Plugins muss man einfach deaktivieren. Nach der Installation kann man über www.seite.de/admin die Administration aufrufen.
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Wie auf den Screenshots gut erkennen ist, macht "Jaws "einen freundlichen und übersichtlichen Eindruck. Durch den Einsatz von AJAX und Javascript lassen sich Layouts und Menüs zum Beispiel über "Drag and Drop" verschieben oder der Editorbereich vergrößern. Falls keine Besonderheiten gebraucht werden, reicht es ein paar statische Seiten und ein Navigationsmenü anzulegen. Hat man den Bogen erst einmal raus, steht eine einfache Seite in 30 Minuten. Natürlich bietet Jaws auch ein vollwertiges Blog, Galerie, Newsreader, Polls und viele andere Dinge, die man häufig nicht braucht. Eigene Plugins und Gadgets können leicht selbst programmiert werden.
Die Jaws-Webseite: www.jaws-project.com
Die Auswahl ist nur scheinbar groß
Meine Homepage ist eine Eigenprogrammierung. Als ich die Seite begann, gab es nur wenige brauchbare und freie Content Management Systeme. Heute
ist das anders. Für einen reinen Blog ist sicherlich Wordpress ganz gut. Sobald eine Seite komplexer wird und programmierte Funktionen bzw. unterschiedliche Layouts benötigt werden, dann würde ich Joomla empfehlen. Aber auch hier sollte man unbedingt das (extrem gute) deutsche Einsteiger-Tutorial lesen, um das System hinter Joomla zu verstehen. Dafür lässt sich Joomla bequem und übersichtlich administrieren. Für den Internetauftritt des Sonnenstudios der Freundin reicht übrigens auch ein FlatFile-CMS. Diese Systeme benötigen keine Installation und kommen ohne Datenbank aus. Häufig eingesetzt, weil sehr einfach zu bedienen, ist CMSimple. Leider ist es nicht kostenlos. Von TYPO3 würde ich als Nichtprofi übrigens absehen. Die Einarbeitungszeit ist
aufgrund der Komplexität enorm. Außerdem finde ich Typo3 umständlich
zu administrieren und langsam.
Templates
Was nützt das schönste CMS, wenn die eigenen Fähigkeiten zur Gestaltung eher unterentwickelt sind?
Sehr schöne Templates findet Ihr unter www.free-css.com.
Mehre hundert professionelle Vorlagen sind dort unter der Creative-Commons-License zum direkten Download verfügbar.
5 Kommentar(e)
1: Auf der Startseite installiert man sich einfach die Gadgets, die man braucht.
Wichtig ist wohl "BLOG", "MENU" und "SIMPLESITE". Unter "Settings" schaltet man einen vernünftigen Editor "Tinymce" ein.
2: Daneben gibt es den Punkt "Layout". Dort sucht man sich ein "Template" aus und platziert die Gadgets per Drag and Drop. Für eine private Seite z.B. "BLOG" in die Mitte.
3: Danach geht man auf BLOG und fängt an Nachrichten zu schreiben. Grundsätzlich wird zwischen "BLOG" = Nachrichten und "BLOCKS" = Statische HTML-Seiten unterschieden.
Wäre nett falls du mir helfen könntest Dirk.
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