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Erstellt am: 31 Mai 2009
Für die Arbeit in Projektgruppen gibt es massenhaft Software. Viele Programme erschlagen den Benutzer mit ihren Funktionen. Andere, wie der »Colalbrate Server« von Microsoft, ärgern mit Inkompatibilität und fehlenden offenen Schnittstellen. Dropbox und Doodle sind 2 einfache Webdienste, die Projektsoftware häufig überflüssig machen.
Doodle
Sobald mehr als 2 Personen einen Termin vereinbaren wollen, wird es kompliziert. Der gewitzte Projektmanager stellt daher immer mehrere Termine zur Disposition und hofft auf einen Termin an dem Alle können. Genau das macht Doodle (www.doodle.com). Der Projektmanager erstellt eine Terminauswahl oder eine Umfrage und schickt den Teilnehmern einen Link per E-mail.
Dropbox
Der zweite Kandidat ist Dropbox (www.getdropbox.com). Dropbox bietet eine einfache Schnittstelle für den Austausch von Dokumenten. Der Projektmanager erstellt einen Account und lädt die Dateien in einen Ordner hoch. Dann klickt er einfach auf „Share Folder“ und trägt die Mailadressen der übrigen Projektteilnehmer ein.
Dropbox lässt sich dank Ajax gut über den Webbrowser bedienen. Alternativ gibt es ein kleines Programm für Windows, Linux und Mac, das im „Eigene Dateien“- bzw. „Home“-Verzeichnis einen Ordner namens Dropbox anlegt. Dieser Ordner synchronisiert automatisch mit dem Ordner im Internet. Bis zu 2 GB Platz bietet die kostenlose Box.
Fazit
Beide Dienste zeigen eindeutig worauf es wirklich ankommt. Das Prinzip KISS »Keep it Simple and Stupid« (mache es idiotensicher) gilt nicht nur für die Bedienung, sondern auch für den Anmeldevorgang. Eine Mailadresse und ein Passwort reichen. Weder bei Dropbox noch bei Doodle wird man nach Adresse, Geschlecht, Geburtsdatum usw. gefragt.
Dropbox ist übrigens auch klasse für Menschen, die mit einem Laptop unterwegs sind. Durch die automatische Synchronisation der Ordner entfällt häufig das Hantieren mit dem USB-Stick.
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